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Jubiläumsfachtag THBB 6. September 2019 Jubiläumsfachtag THBB 6. September 2019
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Soziale Arbeit im Wandel! Was brauchen wir?

Am 6. September fand in den schönen Konferenz- und Seminarräumen der Stadtmission Berlin der Tannenhof-Fachtag 2019 statt.

Rund 200 Gäste nahmen daran Teil und freuten sich über Themen wie 

  • Arbeiten in Mehrgenerationenteams,
  • Entscheidungen in Risikosituationen,
  • Emotionale Kompetenzen im Job oder auch
  • Neue Familienwirklichkeiten.

Mit prominenten Referent(inn)en, tollen Themenräumen, einem kulturellen und kulinarischen Rahmenprogramm sowie dem beliebten Schauspieler und Comedian Markus Majowski als Moderator, wurde ein kritischer Blick auf Veränderungen und Realitäten in der sozialen Arbeit geworfen.

Grußworte für die Teilnehmenden

Grußworte an die Teilnehmenden des Fachtages wurden von Susanna Karawanskij, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, übermittelt.

Unsere Beteiligten

Prof. Dr. Wolfgang Gaissmaier
Sozialpsychologie und Entscheidungsforschung Universität Konstanz

Vortrag: Gute Entscheidungen treffen in einer komplexen Welt.

Statement Wolfgang Gaissmaier: „Wir hören immer wieder, dass komplexe Probleme in einer unsicheren Welt auch komplexe Lösungen brauchen. Das Gegenteil ist richtig: Je komplexer und unsicherer Situationen sind, desto einfacher müssen die Lösungen sein, und desto mehr brauchen wir unsere Intuition.“

Markus Majowski
Komödiant, Autor, Regisseur und Musiker

Statement Markus Majowski: „Ich habe das Mehrgenerationen Prinzip im Tannenhof als sehr spannend empfunden. Es ist nicht immer der einfache und angenehme Weg, der uns im Sozialen Arbeiten voranbringt. Bei meinen beiden Hospitationen im Frühjahr 2019 durfte ich mit den Mitarbeitern viel gemeinsam lachen. Die kleinen Erfolge erfrischen jedes Team. Das kleine Scheitern und wieder Aufstehen bei alltäglichen Unwägbarkeiten stärkt, auch die Menschen in der Rehabilitation und ihre Kinder und Angehörigen. Ich mag diese Art, selbst in schwierigsten Situationen das Lächeln nicht zu vergessen. Das ist nicht aufgesetzt, das ist pur. Ich sage gerne „bitter-sweet“! Darum fühle ich mich zugehörig. Das Wasser steht mir manchmal bis zum Hals, und erst dann werde ich kreativ und effektiv in meinem Handel. Das verbindet mich mit Euch.“

Prof. Dr. Jutta Rump
Institut für Beschäftigung und Employability Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

Vortrag: Herausforderung Mehrgenerationenteams!?

zusätzlicher Themenraum: Welche Risiken und Chancen haben Mehrgenerationenteams und wie gehen wir damit um?

Statement Jutta Rump: „Zu wissen, wie sich die Werte und Einstellungen zwischen den Generationen Y und Z unterscheiden, ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Unternehmens- und Personalpolitik. Dies betrifft vor allem die Handlungsfelder der Mitarbeitergewinnung, der Mitarbeitermotivierung und -bindung, der Kommunikation und Kooperation, der Weiterbildung, der Werdegänge sowie Führung.“

Milena Kupka
Dipl.-Ingenieurin, Resilienz-Practitioner-Trainerin

Themenraum: Resilienz im Job als Haltung und Entwicklung

Statement Milena Kupka: „Durch eine zunehmend unsichere, schnelllebige und komplexe Welt kommen immer mehr Menschen an ihre mentalen und körperlichen Grenzen. Resilienz ist das seelische Immunsystem, das sich sowohl im frühesten Kindesalter ausbildet als auch im Erwachsenenalter gestärkt werden kann. Die Kompetenz zur selbstständigen Krisenbewältigung kann durch das Training der einzelnen Kompetenzbereiche der Resilienz gefördert werden.“

 

 

Lukas Szybowski
Taekwondo-Weltmeister, Teamtrainer und Vortragsredner

Themenraum: Erst ich, dann Du – gesundes Selbstmanagement – wie geht das?

Statement Lukas Szybowski: „Erst ich, dann Du - ich sorge zuerst und regelmäßig für mich, damit ich langfristig und erfolgreich anderen helfen kann!“

 

 

Jens Hanschkatz
Glücksspielspezialist der Suchtberatung Cottbus

Moderation Streitgespräch Digitales: Gaming und Wirklichkeit

Statement Jens Hanschkatz: „Ich bin Fungamer aus Überzeugung und stelle gleichzeitig als Suchtberater fest: Du kannst fast jedes Game stressfrei genießen, wenn Du weißt, was die Industrie will.“

Maria Beyer-Fistrich
Brand / Editorial Director Games Group

Streitgespräch Digitales: Gaming und Wirklichkeit

Statement Maria Beyer-Fistrich: „Zwar sind nicht alle Computer- und Videospiele Kunst, jedoch sind Game Designer, Entwickler und Schöpfer von Games oft Künstler. Diese Künstler schaffen durch Kreativität, Fantasie und echtes Können epische Welten, unvergessliche Abenteuer und Geschichten zum Mitspielen. Außerdem fördern Computer- und Videospiele kreatives Lösen von Problemen, analytisches Denken, Teamgeist und Hand-Augenkoordination.“

 

 

Gordon Emons
Dienststellenleitung Caritasverband Berlin Projekte Lost in Space / Digital voll normal?!

Streitgespräch Digitales: Gaming und Wirklichkeit

Statement Gordon Emons: „Verbot von Glücksspielelementen in Computerspielen – wo bleibt hier der Kinder- und Jugendschutz?! Ich wünsche mir Warnhinweise auf Spiele, die suchtfördernde Faktoren beinhalten und die Möglichkeit anbieten, durch finanziellen Einsatz einen Vorteil im Spiel zu erlangen!“

 

 

Ulrike Bavendiek
Abteilungsleitung Heilpädagogische Hilfen Diakonie Düsseldorf

Themenraum: Herausforderung Familie gestern und heute!

Statement Ulrike Bavendiek: „Für das Fehlende - nicht gegen den Fehler - arbeiten wir in der Jugendhilfe!“

Prof. Dr. Matthias Berking
Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Themenraum: Emotionale Belastungen und Kompetenzen für Helfer! 

Ellen Martin
Diplom-Pädagogin und Kommunikationspsychologin (Sch. v. Thun)

Themenraum: Kommunikation ist immer! Konflikt auch? 

Statement Ellen Martin: „Wenn „junge Füchse und alte Hasen" in Teams aneinander geraten, kann das zu einer großen Herausforderung werden, dann geht es um Konflikte oder es kommt zur inneren Auseinandersetzung. Wobei man sich manchmal in dem „inneren Kuddelmuddel“ fragt, ob die sozialen und emotionalen Kompetenzen in meinem inneren Team gut aufgestellt sind? Sich in seinem inneren Team gut auszukennen, gehört auch für Beratung und Coaching in den professionellen Handwerkskoffer. Gerade und vor allem in Beziehungsberufen!“

Jeschi Paul
Konzertsängerin, Studio- und Solo-Künstlerin

Statement Jeschi Paul: „Singen kann glücklich machen, berührt, entspannt, belebt und macht gesund – ist zugleich Prophylaxe und Therapie, geht über den Kopf und Bauch direkt ins Erleben! Allein und gemeinsam – im Auto, im Wald und unter der Dusche!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Vorträge

Hier stellen wir eine kleine Auswahl an Impressionen sowie einige der Präsentationen zur Verfügung. Es sind jedoch nicht alle Beiträge zur Veröffentlichung freigegeben worden.